• Beschreibung

Wenig Sonne, trübe Tage und viel Nebel und Kälte erleichtern einem den Alttag nicht gerade. Diese Zusammensetzung zehrt an den Nerven und verbraucht viel Energie. Zudem verbringen wir gerade im Winter zuviel Zeit drinnen, statt mal an die frische Luft zu gehen und die Lungen mit Sauerstoff auf zu füllen. Und die permanente Halbdunkelheit bringt unsere innere Uhr für den natürlichen Schlaf und Wach Rhythmus ganz schön ins Rotieren.
Wussten Sie übrigens, dass wir nach einem 25 Std. Rhythmus leben, also 1 Std. zuviel Tag oder Nacht haben. Licht, Temperatur, Nahrungsaufnahme und soziale Kontakte beeinflussen unsere inner Uhr sehr wirkungsvoll. Wenn Sie also jeden Morgen „zu früh" aus dem Tiefschlaf gerissen werden, gerädert aufstehen und den Ganzen Tag dieser verlorenen Schlafstunde nachrennen, können Sie mit Hilfe von Licht, Bewegung oder einfach dadurch, dass Sie etwas früher zu Bett gehen, oder am Morgen etwas später aufstehen, den Tagesablauf Ihrem persönlichen Rhythmus anpassen. Dies zu wissen und dementsprechend zu planen kann schon eine deutliche Verbesserung des Energiehaushaltes bewirken.
Da der Schlaf die eigentliche Energietankstelle für den Körper ist hier noch ein paar interessante Daten zum Thema Schlaf.
Ein gut gelüfteter Schlafplatz ist sehr wichtig, da bereits nach 1,5 Std. ein 20 Quadratmeter grosses und 2.5 m hohes Zimmer seinen hygienischen CO 2 Wert überschreitet, wenn er von Personen benutzt wird. Auch sollten Metallbetten, Metallgestelle, oder sonst irgendwie geartete Metallteile möglichst vom Liegeplatz fern gehalten werden, da solche das natürliche Magnetfeld stark beeinflussen können.
Oder vielleicht haben Sie sich schon gefragt, weshalb einem beim Schlafen der Arm und die Hände einschlafen bzw. die Schulter richtig schmerzt. Nun, während des Tages zieht das Gewicht des Arms den Schultergelenkspalt auseinander und sorgt dafür, dass Sehnen und Bänder etc. genügend Platz haben. So werden sie, nicht wie in der Nacht, eingeklemmt und verursachen dann Schmerzen. Eine druckstellenfreie Matratze oder Wasserbett und ein richtiges Kissen können da Abhilfe schaffen. Auch können Probleme der Brustwirbel eventuell eine innere Unruhe auslösen, welche wiederum das Schlafergebnis stören. Hier lohnt es sich mal einen Arzt oder Chiropraktiker zu konsultieren.
Vielleicht haben Sie einem zu hellen Schlafplatz, dunkeln Sie ihn doch mit einfachen Mitteln ab. Vielleicht ist ihr Schlafplatz zu laut, Ohrenstöpsel (soft weiche) verhelfen hierbei zu angenehmer Ruhe. Sogar das altbewährte Hausmittel abends ein warme Milch mit Honig zu sich zu nehmen kann helfen, da Milch Kalzium enthält, welches als natürliches Entspannungsmittel der Muskulatur wirkt. Nur das Zähne putzen sollte danach nicht vergessen werden, da Zahnschmerzen einem bekanntlich den letzten Schlaf rauben.
Ebenfalls ein Trick der Grossmutter, legen Sie einen frischen Apfel neben das Bett, dieser Duft fördert die Entspannung. Sie merken, es gibt viele, einfache Methoden, damit die eigene „Energietankstelle" optimiert werden kann. Es braucht gar nicht so viel an Umstellung und schon sieht ein grauer Winteralltag viel weniger grau aus, schon zeichnen sich die ersten Sonnenstrahlen am Horizont ab und wie gesagt, dann lassen sich die Wintertage einiges leichter ertragen. Viel Erfolg dabei.