• Beschreibung

Manchmal ist es beim Thema Schlafen nicht nur mit einer Matratze oder einem neuen Kopfkissen getan. Manche Probleme erfordern andere Maßnahmen.

Reflux, besser bekannt im Volksmund als „Saures Aufstoßen“ oder Sodbrennen, kommt in unserer Bevölkerung häufiger vor, als man denkt. Für die Betroffenen ist dies nicht nur am Tag unangenehm. In der Nacht, wenn sie sich zur Ruhe betten und sich auf eine flache Liegefläche legen, wird es für sie manchmal ziemlich ungemütlich. Durch die flache, gestreckte Körperposition läuft der Magensaft schneller in die Speiseröhre zurück. Manche behelfen sich dann mit einem hochgestellten Kopfteil oder mit mehreren Kopfkissen, um den Oberkörper ein wenig zu erhöhen. Der Rest des Körpers liegt normal auf dem Bett. Dadurch entsteht ein ziemlicher Knick im unteren bzw. oberen Teil der Wirbelsäule, welcher auf die Dauer extrem ungesund ist. Eine wesentlich bessere Lösung bietet ein Einlegerahmen, bei dem sich die ganze Liegefläche schräg stellen lässt. Somit erhält man die nötige (und stabile) Schräglage für den Oberkörper, liegt aber im Gesamten gerade und die Wirbelsäule oder der Nacken müssen sich nicht verbiegen.

Ein anderes Problem haben druckempfindliche Personen. Jeder Mensch benötigt eine Matratze, welche stützt und oftmals wird eher eine zu feste, als zu weiche gewählt. Dadurch ergibt sich ein erhöhter Druck auf Schulter und Hüfte, der mit der Zeit als schmerzhaft empfunden wird. Eine gewisse Erleichterung kann hier, wenn man sich nicht gleich wieder eine neue Matratze zulegen möchte, eine Auflage bringen. Eine Auflage wird auf die Matratze gelegt und mit Eckgummis oder einer Spannumrandung befestigt. Gefüllt sind sie z.B. mit Daunen, Wolle, Kaschmir oder Seide. Dies ergibt eine Polsterung, welche den Druck verteilt und etwas von der Festigkeit der Unterlage wegnimmt. Diese Auflage hilft, je nach Innenleben, auch, wenn jemand schnell friert. 

Es gibt aber ebenso Personen, die weniger ein Problem mit dem Liegen, sondern vielmehr mit dem Aufstehen und Absitzen haben, weil das Bett viel zu niedrig ist. Viele Hersteller bieten deshalb verschieden hohe Füße an, so dass sich eine höhere Sitzhöhe erreichen und es sich damit viel besser aufstehen lässt.  Manchmal lassen sich neue Füße mit denen am vorhandenen Bettgestell auswechseln, manchmal muss man den ganzen Rahmen austauschen.

Für Personen, welche seitlich liegen und gerne besser gestützt werden möchten, gibt es ein Kissen in der Form einer Sieben. Den Kopf bettet man auf den weichen Teil (das Dach der Sieben) und „den Stiel“ klemmt man sich zwischen die Knie. Dadurch ist man stabil auf der ganzen Länge und kann sich ganz auf das Kissen stützen. So kippt man weder nach vorne, noch nach hinten und die Schulter wird wirksam entlastet.

Dies sind nur einige Hilfsmittel rund ums Thema Schlafen. Falls sie andere Bedürfnisse haben, lohnt es sich, einmal kurz in einem Fachgeschäft nachzufragen, ob es eine Lösung dafür gibt.