Tipps zum Kauf eines neuen Bettes

  • Beschreibung

Fast ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Schlaf

Er benötigt diese regelmässige Erholung. Nach 48 Stunden Schlafentzug sind wir nicht mehr in der Lage einfachste Dinge konzentriert zu verrichten. Gesunder Schlaf ist Voraussetzung für ein gesundes Leben. Dennoch wird dieses grundlegende Bedürfnis häufig unterschätzt. Millionen an Kosten allein wegen Verkehrsunfällen aufgrund eines Schlafdefizits sind die Folge. Eine weitere Folge davon sind Schlafstörungen, welche wiederum zig Millionen Krankenkassen Kosten verursachen. Wir haben es also durchaus in der Hand etwas dagegen zu tun, sogar im Schlaf.
Kaum ein anderes Produkt eines Haushaltes wird intensiver genutzt als das Bett, täglich 6 – 8 Stunden, über 2000 Stunden pro Jahr. Aus hygienischen Gründen und wegen der hohen Benutzungsdauer empfiehlt es sich eine Matratze alle 8 – 10 Jahre zu wechseln. Ihr Immunsystem und Ihr Rücken werden es Ihnen danken.

Hier nun ein paar Tipps vor dem Kauf eines Bettes

Kaufen Sie nicht einfach ein Markenprodukt, bloss weil es bekannt ist. Achten Sie darauf , dass das neue Schlafsystem Ihre Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form unterstützt. Und dies egal ob Sie auf der Seite, auf dem Bauch oder auf dem Rücken liegen. Zu harte Unterlagen verbiegen die Wirbelsäule und es entstehen Druckstellen. Zu weiche Unterlagen lassen die Wirbelsäule schlaff durchhängen. In beiden Fällen drehen Sie sich dann nachts viel zu oft.

Ober- und Untermatratzen vom gleichen Hersteller bilden in der Regel ein harmonisierendes Schlafsystem, für erholsamen, regenerierenden Schlaf. Sie müssen aber nicht zwingend für Ober- und Untermatratze den gleichen Hersteller wählen, wichtig ist vor allem, dass es aufeinander abgestimmt ist.

Ganz wichtig bei der Wahl der Matratze ist die optimale Druckentlastung. Kopf, Schulter, Becken und Ferse müssen punktelastisch genau abgestützt sein. Also bei den Druckstellen nachgeben und alle andern Körperpartien abstützen. Nur so erleichtert die Matratze die Durchblutung und fördert den Zellstoffwechsel und die Zellerneuerung (guter Schlaf kann also schon mal schön machen).

Auch während des Schlafes ist der Mensch bestrebt, seine Körpertemperatur von ca. 37 Grad Celsius aufrecht zu erhalten. Zudem verliert er in der Nacht, ohne übermässiges Schwitzen, über die Haut und Atmung bis zu ¾ Liter Flüssigkeit, also über 200 Liter pro Jahr. Diese muss über die Matratze und das Duvet abgeleitet werden. Ein feuchtwarmes Bettklima ist in etwa das Unangenehmste, was es gibt. Offenporige und luftdurchlässige Materialien wie Naturlatex mit Stiftprofilierung, raffinierte Matratzenaufbauten mit Luftzirkulation, sowie natürliche, gute Polsterauflagen aus Kamelhaar, Lamm- Schurwolle und Seide garantieren ein gesundes, trockenwarmes Schlafklima.

Einlegerahmen mit flexibel gelagerten Federlatten bis über die Seitenholmen gewährleisten eine optimale Ausbalancierung des Körpers dank der zusätzlichen elastischen Spannkraft.
 
Die Grösse eines Bettes ist ebenso entscheidend wie ihr Inhalt. Singles sollten nicht unter 90 cm breiten Betten liegen, besser ist eine Breite von 120 cm oder 140 cm, Paare wenigstens 160 cm. Je grösser das Bett für Paare, umso ungestörter der Schlaf. Hier gilt auch, der Schlaf wird viel besser, wenn jede Person eine eigene Matratze zur Verfügung hat.